Klimaanlage Reinigung / Desinfizierung

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    • Klimaanlage Reinigung / Desinfizierung

      Hierher kopiert von Wechsel des Pollen-/Innenraum- bzw. Reinluftfilters

      @Niko schrieb in #13: "Alternativ hilft nur eine Desinfizierung."

      @skale, @renaulttalsiman und weitere interessierte Nutzer: Ich finde die Aussage von @Niko richtig und überlegenswert, wenn es tatsächlich bereits schlecht riecht im Innenraum. Rechnet mit einer schlimmen Verkeimung in den Zuluft-Schächten hinter (und sogar vor) dem Verdampfer, und mit dem Risiko, dass gesundheitliche Schäden ausgelöst oder bestehende verstärkt werden, und im Laufe der Zeit chronisch werden können.

      Ich habe mit meinen diversen Autos verschiedener Marken einiges an Desinfektionsmaßnahmen ausprobiert.

      • Sprühdesinfektionen wie man sie als Verbraucher im Zubehörladen kaufen kann, brachten keine oder maximal nur geringfügige und kurz dauernde Verbesserung der Luft.
      • Ozon-Begasungen in Vertragswerkstätten und auch bei freien Werkstätten (A.T.U.), sämtlichst nach dem gleichen Arbeitsschema erhalten, wobei der Innenraum geschlossen wird und für >1/2 Std. giftiges (desinfizierendes) Ozon maschinell erzeugt und im gesamten Luftraum und auch in den Luftschächten der Klimaanlage verbreitet wird, brachten in mehreren meiner Fz. ebenfalls nur kurze Zeit Verbesserung. Danach war derselbe schlechte Geruch "wieder da" (vermutlich nur kurz antibakteriell unterdrückt bzw. chemisch überlagert worden).
      • Als einzige Methode, über die ich auch in diesbezüglich anfälligen, "schwierigen" Autos nur Gutes berichten kann, das ist das Einschäumen der Luftschächte und besonders des Verdampfers (durch alle seine Lamellen hindurch) mit einem zäh-viskosen halbflüssigen Sprühschaum. Das Mittel heißt "Contra-Sept". Es wird je nachdem wie man die Bauteile bessser erreichen kann, mit einem langen dünnen Schlauch und mit einer Lanze mit dem Druck eines Werkstattkompressors hineingesprüht. Dieses Mittel und Verfahren wird zu sehr unterschiedlichen Preisen angeboten: Das Nachfragen und Vergleichen brachte mir Preisunterschiede von >50%, und die Preiswerten waren sogar kostengünstiger als mittelpreisige Werkstätten mit ihren Ozon-Begasungen. Und ich hatte jeweils mindestens 1 Jahr "Ruhe" mit diesem Problem, und keine weiteren Kosten für wiederholte Desinfizierungen.
      Als mitursächlich verdächtige ich aber auch die Fz.-Konstruktion, d.h. den Aufbau der Klimaanlage. Da gibt es evt. "Tücken in den baulichen Details": Von den Ingenieuren wenig mit Aufmerksamkeit bedachte "Dreck-Ecken", wo sich mehr kondensierte Flüssigkeit und Dreck ansammeln?
      Wie auch immer: Mit Autos der Marken Ford und Opel hatte ich auffallend erheblich mehr Schwierigkeiten die Luft sauber und mein Atmen
      beschwerdefrei zu kriegen als z. Bsp. mit BMW und mit Mercedes. Mein Renault Talisman ist bisher zum Glück unauffällig, anscheinend in
      dieser Hinsicht gut & problemlos in den Details der Frischluftzuführung konstruiert - wenn nur diese irritierende Luftsensor-Anzeige der dauerhaft "sehr verschmutzten" Luft am Auto (und dann auch drinnen - da weht sie ja hinein, während man vorwärts fährt...) nicht wäre!

      Hier noch zwei Tips, die das Mief- und Verkeimungs-Problem evt. verringern können:
      • Beim Einschalten der Klimaanlage soll ausnahmslos (pausenlos) immer mindestens die erste Gebläsestufe des Innenraumlüfters aktiviert sein – ich fahre mit Stufe 2 oder 3 mindestens. Den Ventilator auszuschalten, wo und warum auch immer, das bringt keinen Nutzen sondern nur Probleme. Denn der Innenraumlüfter hat die Aufgabe, dem Verdampfer ständig frische und warme Außenluft zuzuführen.
      • Bei Ausfall des Innenraumlüfters ist ein Vereisen des Verdampfers nicht zu verhindern. Nachfolgend vermehren sich dort explosionsartig schädliche Keime und Pilze. Ich versuche möglichst oft rechtzeitig daran zu denken: Wenn ich schon weiß, dass ich gleich aussteigen werde, dann schalte ich 2-3 Minuten vorher die Temperatur auf „high“ und lasse so die am & nahe dem Verdampfer kondensierte Feuchtigkeit verdunsten. Weniger verkeimte feuchte Flächen, weniger Nährboden für weitere Keime...
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