Die Probleme für den nachlassenden Zuspruch für die E-Autos liegt doch einfach nur an den teilweise sehr hohen Preisen gegenüber einem vergleichbaren Verbrennermodell. Die deutsche Industrie hat sich jahrzehntelang mit der Auszeichnung geschmückt die besten Autos der Welt zu bauen.
Leider haben sie versäumt sich den veränderten Anforderungen zu stellen. Wieviel Batteriefabriken gibt es in Deutschland oder in der EU? Intel baut jetzt erst einmal auch keine Chipfabrik trotz Millardenzusagen. Wo sind die E-Fahrzeuge für 20-25000 € Neupreis? Wieso stehen an den freien Stromsäulen keine gut sichtbaren Preise wie an jeder noch so kleinen Tankstelle? Wieso werden große Immobiliengesellschaften wie z.B. Vonovia oder SAGA nicht zur Installation von Ladepunkten verpflichtet? Wieso fordert die Automobilindustrie Förderbeiträge wenn sie selbst für ihre verfehlte Politik verantwortlich sind? Wer bezahlt diese Fördermittel? Doch nicht der gemeine Steuerzahler oder?
Angesichts Ahrtal oder aktuell Valencia ist einfach ein Umdenken erforderlich, ob man will oder nicht. Mit innovativem Denken sind z.B. ausgediente Akkus aus einem E-Auto ohne große Probleme einem zweiten Leben zuführbar. Hier mal ein Beispiel für eine Speicheranlage mit immer noch enormer Speicherkapazität. Wahrscheinlich passen gar nicht genug Panele auf das Dach eines Einfamilienhauses.
Selbst einzelne Pakete von der Batterie könnten z.B. als Speicher in Wohnmobilen verwendet werden. Balkonkraftwerksbetreiber müssen den Strom nicht für ein paar Cent ins öffentliche Netz einspeisen sondern können speichern.
Es gibt viele Ansätze, man muß nur wollen.