Hallo gstevie,
Noch was - die Entwicklung der Software erfolgte am Espace. Der hat ein Softwarekonzept, wo alles mit dem Renaultserver abgeglichen wird. Ausstattung, die nicht ab Werk bestellt wurde, lässt sich somit nicht nachrüsten. Alles, was nicht im Konfigurationsserver steht, lässt sich nicht freischalten.
Ausgenommen davon sind Anhängerkupplung, Standheizung und Alarmanlage.
Chriss aus dem Espace-Forum hat sich da schon die Zähne ausgebissen. Er hat ein Vorserienmodelle gekauft und da sind die alten Fußwedeslsensoren noch gegangen. Das Fahrzeug hat das vorgeschriebene Update mit der Deaktivierung nicht erhalten. Beim Update auf die Softwareversion 2 haben die Sensoren nicht mehr funktioniert. Da hat selbst ein Anwalt nichts ausrichten können, außer eine beachtliche Kaufpreisrückerstattung.
Mittlerweile wissen wir, dass das mit dem Developer-Mode und mit Ddt4all umgangen werden kann. Selbst bei einem Softwareupdate bleiben die von Renault ungewünschten Einstellungen erhalten.
Alle anderen RF-Typen haben dieses System nicht. Da kann man Ausstattung nachträglich durch Einlesen der Treiber und mit Clip freigeben. Zum Beispiel die Rückfahrkamera
Die aufgespielte Software, bei Installation in der Werkstatt, in gewisser Weise gleichzusetzen mit einer Neuinstallation, ist immer die gleiche, erst bei einer Initialisierung, das ist der Abgleich mit dem Renault-Server, erhält jedes Fahrzeug seine „Identität“.
Allerdings wird dabei der Datenträger nicht neu formatiert und die Profile bleiben erhalten. Anders ist es beim Radiotausch.
Eine komplette Formatierung und Neuinstallation hatte es lange nicht gegeben, somit musste bei Problemen, die im Profilspeicher abgelegt wurden, das Radio getauscht werden. Angeblich gibt es jetzt dahingehend eine Lösung.
Updates über R-Link und Easy Connect, dürften nur gewisse Parameter verändern, die nichts mit der Fahrzeugidentität zu tun haben.
Liebe Grüße
Udo