Beiträge von nordnavigator

    Ich persönlich habe das auch noch nicht ganz durchblickt bzw. finde Angebote wie bei "Instadrive" oder neuerdings Tchibo im Vergleich wahnsinnig teuer.


    Beim "normalen" Leasing bekommt man vom Freundlichen doch bei Bedarf ebenfalls alles mit reingemischt: Full Service, Versicherung, Winterreifen, Zulassung. Der einzige Vorteil bei den Auto-Abo-Modellen scheint in den kürzeren Laufzeiten zu liegen: Wenn man (wie ein Bekannter von mir) nur für ein halbes Jahr ein Auto braucht und ansonsten ausschließlich Motorrad fährt, mag das gehen. Oder im gewerblichen Bereich bei E-Autos, wenn der Chef einerseits hohe Kosten generieren will (monatliche Rate) und gleichzeitig von der niedrigen Pauschalversteuerung (0,25% bei Elektro) profitieren möchte. Bezahlen muss man den Spaß natürlich trotzdem können/wollen.


    In der IT ist der Trend übrigens ähnlich: Zu den bekannten Abo-Modellen von Microsoft gesellen sich in letzter Zeit Angebote für "DaaS" (device as a service), wo neben Windows und Office auch der PC an sich im Abo läuft. Preislich liegt man da bei 50-60 Euro aufwärts im Monat - keine Ahnung, wo da die Zielgruppe liegt. Unternehmen, die heute 10, morgen 40 und übermorgen 5 Arbeitsplätze brauchen?

    Nein ich meine schon den Vel Satis, mit dem wollte Renault nach eigener Aussage in die "automobile Oberklasse" vorstoßen. Wurde aber nichts. Koleos, Espace und Talisman werden zwar gekauft, aber offenbar nicht in dem Ausmaß, wie Renault es sich wünscht. Das macht die Zweitverwertung bei einer Marke, die von der Reputation her eher noch unter der von Renault selbst liegt, in meinen Augen unwahrscheinlich.


    Es geht hier mutmaßlich niemandem darum, Lada als Marke schlecht zu reden. Aber Dacia und Lada sind eben in der öffentlichen Wahrnehmung eher die "Billigmarken" des Konzerns, Renault selbst hat ja beim selbsternannten deutschen Autoexperten ebenfalls einen eher miesen Ruf. Den Vertrieb eines Wagens aus dem oberen Preissegment (Talisman) über eines dieser Label stelle ich mir problematisch vor, wenn es schon mit dem Renault-Badging auf dem Wagen nicht so richtig rund läuft.

    Gegen ein Rebranding innerhalb des Konzerns spricht ja erstmal im Grunde nichts. Wenn ich das richtig sehe, war der Priora aber bislang im Preissegment um 10000 Euro zu haben, und selbst wenn man annimmt, dass Renault zukünftig nur noch ein absolutes Basis-Modell des (ehem.) Talisman anbieten würde, wäre es schwer, damit in die Gewinnzone zu kommen. Natürlich könnte man auch ein Lada-Modell höherpreisig anbieten, aber das hat Renault in der Vergangenheit so ähnlich schon mehrfach versucht und ist damit auf die Nase gefallen - bei VelSatis & Co. haben die Leute auf die Marke geguckt und waren dann nicht gewillt, so viel Geld in die Hand zu nehmen, wenn es "nur ein Renault" ist. Ungerecht, aber so sind eben viele Kunden. Fraglich, ob das bei einem Lada besser funktioniert.


    Das Video auf YT als Beweis anzuerkennen, fällt mir an der Stelle ebenfalls schwer, das sind doch alles einfach retouchierte Talismänner mit abgeändertem Logo/Schriftzug. Rund um den Tailsman gab's schon so viele Gerüchte (wie z. B. dass er auch als Plugin-Hybrid kommt), dass ich inzwischen nur noch offiziellen Verlautbarungen glaube.


    ANDERERSEITS: Sag niemals nie. WENN der Tali tatsächlich mit Lada-Badge ein zweites Leben erhält, bin ich der erste der sich freut. Den Wagen an sich finde ich nämlich nach wie vor wunderschön und eine echte Bereicherung für das Segment. Mein übernächstes Leasing (2024?) wird allerdings ziemlich sicher ein E-Fahrzeug, von daher wäre der Drops für mich persönlich dann wohl so oder so gelutscht.

    Ich hab' zum Zwecke der ungestörten Reinigung auch schon einen Soft-Reset des R-Links durchgeführt (lange den Ein-/Aus-Taster festhalten). Da wird der Schirm erst schwarz (gut zum Erkennen von Fingerabdrücken), und danach tut sich zwar nach ca. 15 Sekunden wieder etwas, aber man kann noch keine Eingaben tätigen. Insgesamt ist das System rund 30-40 Sekunden mit sich selbst beschäftigt, und während dessen kann man fröhlich auf dem Schirm herumwischen.

    So zickig wie das R-Link sich manchmal gibt, schadet ein Reboot dann und wann bestimmt nicht. ;-)

    Es ist mir ein echtes Rätsel, warum Renault die Infotainment-Systeme immer wieder halbfertig auf den Markt wirft, dann nach und nach (über Monate/Jahre) maximal in den Status "halbwegs brauchbar" patcht und schließlich wieder auf eine ganz andere Lösung setzt und die "alten" Systeme überhaupt nicht mehr pflegt. Ich erlebe das jetzt seit dem Carminat TomTom, gefolgt von R-Link 1 und R-Link 2, jedes einzelne hatte jede Menge kleine aber nervige Bugs. Mit dem R-Link 2 (BJ 2019) kann ich im Moment ganz gut leben, aber nur wenn ich mir die Navigation wegdenke, die Spracherkennung mit starker Tagesform ignoriere und Einstellungs-Vergesslichkeit (auch so eine Sache, die schon seit dem allerersten R-Link nervt) hinnehme. Nun also das Easy Link auch voller Bugs, und das nächste System auf Google-Basis steht schon vor der Tür.


    Finde ich unterirdisch. Entweder man macht es wie Tesla und verbaut so starke/flexible Hardware, dass die Entwickler sich ein bisschen austoben können. Oder vielleicht ist auch der Dacia-Weg besser: Billiges Mini-Infotainment, dafür aber Wireless Carplay (ja echt, der neue Sandero hat das - die "Flaggschiffe" von Renault hingegen bekommen's wohl erst post-Easy-Link), so dass das Smartphone die ganze Arbeit übernehmen kann.


    Es muss ja nicht gleich ein M-BUX sein. Aber ein bisschen mehr als momentan sollte schon gehen.


    Sorry für den Rant, musste mal raus (mein R-Link mag vermutlich keine Minusgrade und hat gestern z. B. die Position des HUD vergessen, außerdem mochte die Rückfahrkamera nicht).

    Ich glaube, beim Easylink kann man dem System auch "reinquatschen", oder? Meine das jedenfalls in einem Test auf ausfahrt.tv gesehen zu haben: Das Navis erzählt noch was von "Nennen Sie Ort und Straßennamen...", und man spricht einfach schon drüber, ohne die Ansage komplett abzuwarten. Finde ich ebenfalls sehr praktisch, denn nach 2-3x kennt man diese Texte ja schon in- und auswendig.


    Könnt ihr Easylink-Besitzer das bestätigen? Oder kriege ich die Tests durcheinander?

    Wenn ich das korrekt erinnere, gibt es beim Bose-System den Loudness-Taster nicht. In meinem R-Link kann man z. B. leider auch die geschwindigkeitsabhängige Lautstärke nicht konfigurieren. Unterm Strich bietet das Bose-System deutlich weniger Einstellungsmöglichkeiten als das Standard-Soundsystem, was im Grunde ziemlich absurd ist. War aber bei meinem 2016er Tali auch schon so.

    Phase 2 ging ab Herbst 2020 an den Start , vorher wurde an der Sensoren nichts geändert .

    Trotzdem habe ich den Ärger mit den Türsensoren bei meinem Baujahr 2019 bislang nicht gehabt, beim 2016er hingegen oft um diese Jahreszeit. Das kann allerdings auch daran liegen, dass der letzte Winter hier im Norden sehr mild war. Heute wiederum saut es aber kräftig, und die Sensoren haben dennoch perfekt funktioniert.


    Vielleicht ist zwischendurch (also schon vor der Phase 2) doch schon irgendwas optimiert worden? Evtl. nicht die Sensoren an sich, sondern nur die Art des Einbaus/Abdichtung oder so?

    Leiter kann ich die software nicht runterladen weil es nicht mehr gibt

    Mit den inoffiziellen Downloads hatten manche Leute (mich eingeschlossen) eher schlechte Erfahrungen, von daher: Schon ganz gut, dass es diese Dateien nicht mehr gibt. ;-)


    An deiner Stelle würde ich eine Werkstatt suchen, die das (offizielle) Update von 2.2.19.x auf 7.x für dich durchführt. Auch mit jener Version kannst du anschließend über den Developer Mode Android Auto aktivieren. Wenn dein Wagen noch Garantie hat, gib am besten an, dass es Probleme mit der Bluetooth-Verbindung zum Smartphone gibt. Ohne Garantie musst du ggf. ein bisschen betteln oder Tricks anwenden (Kasten Bier für die Werkstatt oder so). Es kann beim Update nämlich einiges schief gehen, das R-Link ist dann tot. Aber für die Werkstätten, die das ein paar Mal gemacht haben, ist es eigentlich kein Problem. Hartnäckig sein!

    Brauche ich nicht, das getouche hat mich bisher bei jedem(!) Fahrzeug genervt, und EasyLink durfte ich schon im neuen Clio ausprobieren (incl. einiger gruseliger Grammatik-Fehler in der Oberfläche). Alleine schon bei unseren holprigen Straßen die richtige Schaltfläche zu treffen, ist mir zu hakelig - auch wenn man beim Talisman zum Glück den Arm auf dem Gangwahlhebel ablegen und so einigermaßen fixieren kann.


    Verzichten würde ich auf einen Jogshuttle nur dann, wenn es eine WIRKLICH gute Sprachsteuerung gibt (M-Bux...), was mir im Talisman unrealistisch erscheint. Ich hoffe also, dass Renault an der Stelle noch nachbessert. Vermutlich ist's aber bald so wie im Insignia, und das Modul in der Mittelkonsole wird einfach rausgenommen. :(


    Dann halt doch Mazda.

    Oh Mann, ernsthaft? Der Jogshuttle ist bei mir weit oben in der Prioritätenliste, und ich benutze ihn sehr oft (zumal in den jüngeren Modelljahren die Präzision deutlich verbessert wurde). Und nun kann das EasyLink (fast) nur noch Touch? Blärgh. Wie so oft habe ich das Gefühl, Renault will mich ganz persönlich vergraulen. :(

    Kommt drauf an, ob ihr von der Außentaste oder der innen (in der Verkleidung der Heckklappe) sprecht.


    Außen hat sich zwischen meinem 2016er und 2019er nichts geändert, das ist weiterhin die Gummitaste, die man mit den Fingern erfühlen muss. Ob's da beim Facelift Neuigkeiten gibt, weiss ich nicht.


    Innen war früher ebenfalls eine unbeleuchtete Gummitaste. Jetzt ist da ein Plastik-Taster, der rötlich leuchtet. Deutiche Verbesserung, zumal die erwähnte Gummitaste auch öfters mal nicht sauber funktionierte (bei meinem zumindest). Ich nehme mal an, dass die "neue Art" auch für das Facelift beibehalten wurde.


    Alle Angaben gelten für den Kombi. ;)

    Das gilt doch aber für die gesamte Flotte, wenn ich das korrekt erinnere. Da E-Autos mit 0g in die Berechnung einfließen, müsste Renault mit den ganzen ZOEs und relativ vielen schwachen/sparsamen Kleinwagen doch eigentlich deutlich besser dastehen als z. B. die deutschen "Premium"-Marken. Insofern könnten sie sich es ggf. auch leisten, die paar 225PS-Talismänner mit durchzufüttern.


    Laut diesem Link entsprechen 95g CO2/100 km einem Verbrauch von 3,6l Diesel oder 4,1l Benzin - wenn also wirklich JEDES Auto diese Vorgaben erfüllen müsste, dürften wir alle nur noch Twingo fahren (oder eben elektrisch). :)